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Warum ich mit dem ausmisten angefangen habe

Ich erinnere mich noch gut an diese Zeit, in der mir einfach alles zu viel war und mir klar wurde, dass ich ausmisten musste.
Ich kam von der Arbeit nach Hause und egal, wo ich hingeschaut habe, überall lag Zeug. Im Flur, in der Küche, im Wohnzimmer, auf meinem Schreibtisch. Es war nie komplett chaotisch, aber eben auch nie wirklich ruhig.

Ich habe fast täglich aufgeräumt.
Und trotzdem sah es schnell wieder wuselig aus. Das Problem war nicht das Aufräumen selbst, sondern dass ich innerlich nie abschalten konnte. Mein Blick blieb ständig an irgendetwas hängen. Es gab immer noch etwas zu tun.

Ich war permanent überreizt. Entspannen fiel mir schwer, weil mein Zuhause mir keine Pause gegeben hat.
Und lange Zeit dachte ich, ich sei das Problem. Ich müsste einfach ordentlicher sein. Strukturierter. Besser organisiert.

Heute weiß ich: Das stimmte nicht.

Was ich gebraucht habe, waren keine besseren Systeme.
Ich brauchte weniger Dinge.
Und genau deshalb musste ich anfangen auszumisten.

Warum Ausmisten am Anfang so schwer ist

Ausmisten klingt logisch. Weniger Dinge, weniger Chaos.
In der Realität fühlt es sich oft ganz anders an.

Man steht vor einer Schublade oder einem Regal und merkt, wie schwer Entscheidungen fallen. Viele Dinge sind noch gut. Manche waren teuer. An anderen hängen Erinnerungen. Und dann ist da diese innere Stimme, die sagt: Das kann man doch nicht einfach weggeben.

Dazu kommt der Alltag. Wenig Zeit, wenig Energie und oft das Gefühl, man müsste es „richtig“ machen.
Genau das macht den Einstieg so schwer.

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Dieses 47-seitige Workbook begleitet dich sanft beim Ausmisten und Loslassen – ohne Druck und in deinem Tempo. Mit einem entspannten 4-Monate-Rahmen, Reflexionsfragen und alltagstauglichen Methoden hilft es dir, weniger zu besitzen und mehr Ruhe, Klarheit und Leichtigkeit in dein Zuhause zu bringen.

Tipp 1: Fang da an, wo es dich emotional am meisten nervt

Ich habe lange versucht, sinnvoll und systematisch auszumisten.
Das hat mich eher blockiert als motiviert.

Erst als ich dort angefangen habe, wo mich das Chaos wirklich gestresst hat, hat sich etwas verändert. Diese eine Ecke, die ich jeden Tag gesehen habe. Diese Ablage, die nie leer war.

Wenn dich etwas immer wieder nervt, dann hat das einen Grund.
Genau dort spürst du den Effekt am schnellsten. Und genau das gibt dir Motivation weiterzumachen.

Tipp 2: Hör auf zu glauben, dass du selbst das Problem bist

Ich dachte lange, ich sei einfach nicht ordentlich genug.
Nicht diszipliniert genug. Nicht gut genug organisiert.

Dabei war das Problem nicht mein Verhalten, sondern die Menge.
Zu viele Dinge bedeuten automatisch mehr Unruhe, mehr Entscheidungen und mehr visuelle Reize.

Als ich aufgehört habe, mich selbst zu kritisieren, wurde Ausmisten leichter.
Es fühlte sich nicht mehr wie ein Scheitern an, sondern wie eine Lösung.

Tipp 3: Behalte nichts für ein Leben, das du gerade nicht lebst

Ich habe viele Dinge behalten für ein „irgendwann“.
Für mehr Zeit. Für mehr Energie. Für eine Version von mir, die gerade nicht existiert.

Irgendwann habe ich mir eine einfache Frage gestellt:
Passt das in meinen Alltag, so wie er jetzt ist?

Wenn die Antwort Nein war, durfte das Teil gehen. Auch wenn es noch gut war.
Nicht aus Undankbarkeit, sondern aus Ehrlichkeit.

Tipp 4: Ausmisten ist kein einmaliges Projekt

Ich dachte früher, man mistet einmal richtig aus und dann ist Ruhe.
So funktioniert es nicht.

Ausmisten passiert in Phasen. Dein Leben verändert sich, deine Bedürfnisse auch.
Manchmal geht viel. Manchmal fast nichts. Beides ist okay.

Wichtig ist nicht, wie viel du auf einmal schaffst, sondern dass du dranbleibst.
Ohne Druck. Ohne Perfektion.

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Tipp 5: Weniger Dinge bringen mehr Ruhe, als man denkt

Das habe ich erst verstanden, als ich es selbst erlebt habe.
Mit weniger Dingen wurde mein Zuhause leiser. Nicht akustisch, sondern visuell.

Ich konnte mich wieder hinsetzen, ohne innerlich schon die nächste Aufgabe zu sehen.
Ich musste weniger aufräumen, weniger entscheiden, weniger reagieren.

Und genau das hat mir die Ruhe zurückgegeben, von der ich vorher dachte, ich müsste sie mir irgendwie erarbeiten.

Weniger Besitz im Slow Motherhood
Slow Motherhood

Was sich für mich verändert hat

Ich bin nicht ordentlicher geworden.
Ich bin auch nicht strukturierter oder disziplinierter.

Ich habe einfach weniger um mich herum.
Und das macht einen größeren Unterschied, als ich jemals gedacht hätte.

Wenn du dich gerade wiedererkennst

Dann bist du nicht ohne Grund auf diesem Blogpost gelandet.
Vielleicht brauchst du keine neue Methode und keinen perfekten Plan.

Vielleicht brauchst du einfach weniger.

Und vielleicht ist heute nicht der Tag, an dem du alles veränderst.
Aber vielleicht ist es der Tag, an dem du anfängst, anders hinzuschauen.

Und das reicht fürs Erste.

Viel Erfolg! Deine Laura

Ich bin Laura, Mama und Liebhaberin eines bewussten Lebensstils. Mit meinem Blog möchte ich dir Inspiration für mehr Kreativität, Minimalismus und Ruhe im Alltag bieten.


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